Barcodes in Logistik & Lieferkette
Wie Barcodes die globale Verfolgung von der Fabrik bis zur Lieferung ermöglichen.
Überblick
Die Logistikbranche verarbeitet jährlich Milliarden von Paketen, und Barcodes sind das Rückgrat der Verfolgung und Identifikation. Von der Fertigung bis zur letzten Meile ermöglichen Barcodes automatische Sortierung, Lagerverwaltung, Cross-Docking und Zustellnachweise. Große Spediteure wie FedEx, UPS, DHL und Amazon verwenden Code 128- und GS1-128-Barcodes.
GS1-128 und Application Identifier
GS1-128 (eine Teilmenge von Code 128) ist der Standard für Versandetiketten. Er verwendet Application Identifier (AIs) zur Kodierung strukturierter Daten: AI(01) für GTIN, AI(10) für Chargennummer, AI(17) für Verfallsdatum, AI(21) für Seriennummer, AI(00) für SSCC (Serial Shipping Container Code). Dies ermöglicht automatisierte Verarbeitung ohne manuelle Dateneingabe.
ITF-14 für Kartonmarkierung
ITF-14-Barcodes werden direkt auf Wellpappe-Kartons und -Kisten gedruckt. Die dicken Bearer Bars schützen vor Beschädigung beim Versand. ITF-14 kodiert die GTIN-14, die eine Verpackungsindikatorziffer hinzufügt, um die Verpackungsebene zu identifizieren (Innenpackung, Karton, Palette).
Lagerverwaltung
Moderne Lagerhäuser verwenden Barcodes für Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand. Standort-Barcodes an Regalen und Fächern ermöglichen gezielte Einlagerung und Wellenkommissionierung. Handscanner und tragbare Geräte (Ringscanner) erlauben es den Mitarbeitern, zu scannen und dabei die Hände frei zu haben.
Letzte Meile
Kurier-Barcodes auf Versandetiketten ermöglichen die Echtzeit-Verfolgung vom Depot bis zur Haustür. Das Scannen bei Zustellung liefert einen zeitgestempelten Nachweis. Routenoptimierungssysteme nutzen Barcodedaten, um Lieferungen effizient zu sequenzieren.